Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine der wissenschaftlich fundiertesten Anwendungen in der physikalischen Therapie. Sie gehört zur komplexen physikalischen Entstauungstherapie. In den 20er Jahren wurde sie entwickelt in den 60er Jahren systematisiert. Die Wirkung ist vielfältig: Steigerung der Lymphzeitvolumen (Entstauungsmenge pro Minute), durch Bildung neuer Lymphanastomosen (Lymphgefäße), Wundheilungsteigerung durch Anregung des Lymphflusses, Lockerung der lymphatischen Fibrosen (Verklebungen die den Abfluss behindern).
Indikationen:

  • primäre Lymphödeme (Stauung)
  • sekundäre Lymphödeme (nach Infektionen, Operationen)
  • posttraumatische Lymphödeme (nach Unfall)
  • Venen-Ödem
  • M. Sudeck (Reflexstörung die zur Gewebeschwellung tendiert)
  • Fibromyalgie

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